X6 ist größer als 𝕏!
Was zum Teufel ist X6? Das war die Frage in der FKG-Halle 1 am Wochenende nach Himmelfahrt. Ein soziales Netzwerk? Eine Reisemöglichkeit zum Mars? Eine Zeitreisemaschine? Ein Gericht aus der Fusionsküche? Alles richtig! Weil: alles das wird auf das Beste beim Maxiturnier vereinigt. Menschen verschiedenster Generationen heben in einem Basketballturnier völlig schwerelos ab, kommunizieren miteinander, lassen sich von den zahlreichen Zuschauern feiern und werden danach noch auf das Allerleckerste verpflegt. Und wenn das alles zum 6. Mal stattfindet, dann wird aus dem Maxiturnier 2026 der BG74 kurz das X6.
In den letzten Jahren hat sich das Maxiturnier einem immer größeren Player Pool erschlossen. Waren am Anfang nur Teams aus dem letzten Jahrtausend am Start, sind mittlerweile auch Zoomer der Generation Z in den Teams integriert. Das führte zu einigen Anpassungen in den Spielregeln. Für jedes Team wird ein Altersdurchschnitt ermittelt. Das ältere Team erhält den Altersunterschied zu Spielbeginn als Vorsprung in Punkten. So startet schon einmal ein Spiel in die 2 x 10 Minuten mit einem 24 : 0 Vorsprung.
Beim X6 waren diesmal 10 Teams am Start: Kassel, Adelebsen, Witzenhausen, Dransfeld, Eichenberg und Göttingen wurden bei dem Turnier sportlich wertvoll vertreten. In zwei Fünfergruppen gaben sich Run and Gun (ohne Waffenschein), Dynamo Windrad (mit Rückenwind), Slam Drunks (angeblich mit 0 Promille), Blind Date Ballers (vorbildlich mit 4 Frauen), die Titelverteidiger aus’m Waldweg (die natürlich nicht die Titelverteidiger sind), Bayreuther Boys (die nicht aus Bayreuth kommen), Gaußtowers (mit Eliminationsverfahren), Veilchen Oldies (wirklich alt), Bricks Baller (3er-Vergleich-Spezialisten) und die Ritterplan Raptors (nicht ausgestorben) die Ehre.
In 27 Spielen ging es hoch her, bestens geleitet von den Schiedsrichtern, die die Alterspanne von 25 und 85 abdeckten. Im Spiel um Platz 3 konnten sich die Towers gegen die Raptors knapp durchsetzen. Und im spannenden Endspiel verteidigte Run and Gun den Titel gegen Dynamo Windrad, die dafür aber enthusiastisch den Fairnesspokal feiern und leeren durften.
Die heimlichen Gewinner des Turniers waren aber die Cool Cats 4 Hot Dogs. Die Kids und Teens hatte das Catering für das Turnier zu Preisen übernommen, die sich vehement gegen die Inflation stemmten, auch mit der tollen Unterstützung druch Kuchenspenden. Haste mal ‘nen Euro? Dann gab es einen Hot Dog, Kuchen, belegte Brote, Obst, Riegel oder eine halbe Flasche Bier. Sympathisch und engagiert zubereitet, präsentiert und verkauft. Bitte mehr davon!



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