Veilchen-Power bei der Deutschen Fanclub Meisterschaft in Oldenburg
Am vergangenen Wochenende trafen sich 32 Mannschaften von Fanclubs aus ganz Basketballdeutschland in Oldenburg um den Titel des Deutschen Fanclub Meisters (FCM) auszuspielen. Im Vordergrund der Veranstaltung, die nun bereits zum elften Mal ausgetragen wurde, steht der Spaß und der freundschaftliche Austausch zwischen den verschiedenen Fanlagern. Organisierte Basketballer ab der Regionalliga sind nicht zugelassen. Das Turnier soll Freizeitsportlern vorbehalten sein. Außerdem muss bei jeder Mannschaft immer mindestens eine Frau oder ein Jugendlicher unter 14 Jahren mitspielen. Die Spielzeit betrug zwei mal sieben Minuten.Der gastgebende Oldenburger Fanclub „Flying-Moins“ hat mit vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern ein perfektes Event organisiert. Über 400 angereiste Fans mussten für drei Tage versorgt und untergebracht werden. In einem direkt neben der Sporthalle gelegenen Schulzentrum wurde geschlafen und gegessen. Veilchen-Power hat sich bereits seit letztem Herbst durch regelmäßiges Training auf die FCM-Premiere vorbereitet. Unterstützt wurde der Fanclub dabei durch die BG74 (Busse für die Fahrt nach Oldenburg) und die Starting Five (Trikotsatzt) – vielen Dank dafür. Das Göttinger Team wurde in die Vorrundengruppe D gelost und bekam es dort mit den „Mercenaries Wolfenbüttel“, dem „Fanclub Dragonfire“ (Quakenbrück) und „Bayer on Fire“ (Leverkusen) zu tun.
Veilchen-Power war hochmotiviert und leider im ersten Spiel gegen Leverkusen auch sehr nervös. Nahezu alle Sprungwürfe verfehlten ihr Ziel. Durch viel Einsatz unter dem Korb erspielte sich Veilchen-Power trotzdem kurz vor Schluss eine knappe 2-Punkte Führung. Durch eine taktische Fehlleistung wurde der letzte Angriff zu früh abgeschlossen und „Bayer on Fire“ nutzte die letzten Sekunden für einen erfolgreichen Schnellangriff und kam so zum Ausgleich. Ärger und Frust wurden noch größer als man eine halbe Stunde später im zweiten Spiel gegen den Lokalrivalen aus Wolfenbüttel mit 0-14 hinten lag. Es konnte nur noch Ergebniskosmetik betrieben werden. So stand Göttingen vor dem letzten Vorrundenspiel mit dem Rücken zur Wand. Die Trostrunde drohte. Veilchen-Power zeigte die richtige Reaktion und fegte die Drachen aus dem Artland souverän mit 28:12 vom Parkett. Endlich fielen die Distanzwürfe und endlich konnte nach dem Spiel die legendäre Göttinger Humba aufgeführt werden! Mit dem 2. Platz in der Gruppe und der Qualifikation für die Zwischenrunde in der Tasche konnte man zum geselligen Teil des Tages übergehen.
Am Sonntag stand die nächste Runde auf dem Programm. Der Gegner hieß SOS Bonn. Leider hieß es nach einem umkämpften Spiel SOS Göttingen. 20 Sekunden vor Schluss gingen die Rheinländer durch einen erfolgreichen Dreier in Führung. Den Veilchen ging die Power aus, der letzte Wurf verfehlte sein Ziel und das Spiel ging mit 15:16 verloren. Den weiteren Turnierverlauf verfolgten die Power-Veilchen von der Tribüne aus. Dort sahen sie unter anderem das Giessen-interne Spiel um die rote Laterne, wo sich die „Thekenstürmer“ gegen „Lti Giesen 46ers“ durchsetzte. Deutscher Fanclub-Meister wurde „Fastbreak Trier“. Ein weiterer Höhepunkt war das Allstarspiel, bei dem jedes Team einen Vertreter stellte. Auch Power-Veilchen Daniel Berndt stand in diesem Spiel auf dem Parkett. Gegner war ein Prominenten – Team, in dem neben Oldenburger Lokalgrößen der Geschäftsführer der BBL, Jan Pommer auch zwei Schiedsrichter aus der BBL bzw. der Pro A am Start waren.
Fazit: nach dem Herren- und Damenteam in der vergangenen BBL-Saison hat auch Veilchen-Power einen ordentlichen Auftritt auf nationaler Ebene hingelegt. Es bleiben: viel Spaß, den alle Mitgereisten hatten, neue Freunde und Bekannte, die sie gefunden haben, sportlich ein ordentliches Abschneiden, bei dem mit etwas Glück sogar das Erreichen des Achtelfinals möglich gewesen wäre sowie der gute Eindruck, den wir bei den anderen Fans hinterlassen haben.








